Evidenzen fuer den Gott der Bibel

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Argumente gegen die Evolutionstheorie

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1 Argumente gegen die Evolutionstheorie on Tue Sep 15, 2009 12:20 am

Argumente gegen die Evolutionstheorie

http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/argumente_gegen_evolution03.html

Es ist eine der Erkenntnisse der modernen Informatik (gegründet übrigens auf den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik), daß Information nicht durch Zufall aus Nicht-Information entstehen kann. Das Maß der Unordnung oder »Rauschen« (Informationsarmut) in einem System nennen wir Entropie. Der zweite thermodynamische Hauptsatz - eines der wichtigsten Gesetze der gesamten Naturwissenschaft - besagt, daß in einem geschlossenen System die Entropie im allgemeinen zunimmt und nicht abnimmt. Diese Aussage steht grundsätzlich im Gegensatz zum Evolutionsgedanken, der durch reine Zufallsprozesse eine allmähliche Abnahme der Entropie (oder auch Zunahme an Information, an Planmäßigkeit) postuliert.

Evolutionisten, die nicht auf dem neuesten Stand der Informatik sind, entgegnen stets, daß der Entropiesatz für ein »geschlossenes System« definiert sei (d.h., daß kein Energieaustausch mit der Umgebung stattfindet), während die Erde gerade ein »offenes System« sei, das einen fortwährenden Energiezustrom von der Sonne empfange. Das ist völlig richtig. Das Problem ist nur, daß es in der Natur überhaupt keine geschlossenen Systeme gibt, während wir doch überall die Richtigkeit des Entropiegesetzes bestätigt sehen. Das kommt dadurch, daß bloße Wärmezufuhr (= Energie) die Entropie in einem System überhaupt nicht abnehmen läßt. Materie und Energie allein können nicht zur Selbstorganisation in einem System führen. Was fehlt, ist . »Information«: Es fehlt ein »Programm«, das Materie und Energie zusammen auf ein höheres Niveau von Ordnung, Komplexität und Informationsinhalt empororganisiert. Nichts ist einfacher als das: Um zu einem höheren Informationsinhaltsniveau hinaufzusteigen, muß man Information in das System stecken - und wir kennen in diesem Kosmos keine einzige Informationsquelle ohne »Intelligenz«. »Intelligenz« kann in einem thermodynamischen System einen »Mechanismus« herbeiführen, der z. B. zufällig auftretendes, kurzzeitiges Sinken der Entropie auffängt und verarbeitet, wodurch allmählich die Entropie im gesamten System sinkt. Das hat mit offenen oder geschlossenen Systemen dann nichts mehr zu tun. Sowohl in offenen als auch in geschlossenen Systemen kommen zufällige Entropiesenkungen vor, die genauso schnell wieder verschwinden, es sei denn, daß das System einen Mechanismus enthält, der diese Senkungen sortiert.

Der ausschlaggebende Punkt ist nun, daß sich in lebloser Materie keine Information für ihre eigene Selbstorganisation zum Leben befindet. Nicht-Information kann niemals Information produzieren. Evolutionisten, die das (gegen die Informatik) leugnen, machen oft den folgenden Grundfehler. Sie ziehen Vergleiche mit bekannten Systemen, die scheinbar Information aus Nicht-Information produzieren, während in Wirklichkeit von vornherein Information in solchen Systemen vorhanden ist, wie in den Zufallsspielen von Manfred Eigen und anderen, wie Monod und Prigogine, oder im Beispiel Thomas Huxleys, der die Evolution mit der Entwicklung eines Menschen aus der Zygote verglich (während doch in der Zygote die ganze Entwicklung des Menschen in seinen Erbfaktoren festgelegt ist!).

Oder nehmen wir ein anderes berühmtes Beispiel: Wenn man Affen willkürlich auf die Tasten einer Schreibmaschine schlagen läßt, besteht immer die Möglichkeit (obwohl es Milliarden Jahre dauern könnte, ehe es geschieht), daß die Affen nach Verlauf einer Zeit durch blinden Zufall die erste Seite der Bibel getippt hätten. Ist das ein Beispiel dafür, daß Zufall Information produziert? Nein.

Erstens geht das Beispiel nicht auf, weil die Komplexität der lebenden Zelle unendlich viel größer ist als die Buchstaben von 1. Mose 1, während die zufällige Produktion dieses letzteren schon nicht mehr reell ist. Zweitens geht das Bild nicht auf, weil in der Schreibmaschine die angeschlagenen Buchstaben auf dem Papier stehenbleiben, während in der Natur die »Buchstaben« wieder verschwinden, sobald die »Tasten« losgelassen werden; im Beispiel ist unbemerkt ein »Gleichrichter« eingebaut, ein »Mechanismus«, während in der Natur kein »Mechanismus« besteht, der die eventuell entstandenen chemischen Verbindungen festhält. Drittens - und das ist das Wichtigste - enthält der Vergleich einen noch wichtigeren Trugschluß. Das literarische Produkt des Affen nennen wir deshalb »Information«, weil nach deutschem Sprachgebrauch die Buchstabenkombination »Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde« eine sinnvolle Botschaft enthält. Für Eskimos und Bulgaren jedoch ist es noch immer eine bedeutungslose Zufallskombination von Buchstaben. Für uns bedeutet diese Buchstabenkombination »Information«, die wir mit Hilfe unserer Kenntnis der Buchstaben und des Deutschen »decodieren« können. Was wir »lesen«, ist nichts anderes als eine Kombination bizarrer schwarzer Linien auf weißem Papier, die an sich nichts mit der »Erschaffung des Himmels und der Erde« zu tun haben. Es ist Information in Codeform, die, wenn man den Code kennt, Information liefern kann. Die »Buchstaben« sind nicht die Information, sie sind lediglich ihre »Träger«. Nun, was die Affen produzieren (wenn überhaupt), sind zufällige Buchstabenkombinationen, aber nicht der Code, der daraus Information abliest.

So ist es auch mit der lebenden Zelle. Eiweiße und Nukleinsäuren haben zwei Strukturen: (a) ihre spezifische physikalisch-chemische Struktur: (die ihre direkte physiologische Wirkung bestimmt) und (b) überlagernd: Information, Code, codierte Instruktion. Das erste sind die »Buchstaben«, das zweite ist die »Sprache«. Die erste Struktur kann niemals die zweite produzieren, wie Buchstaben niemals »Sprachgebrauch« produzieren können, der die Buchstabenzeichen tatsächlich zu Buchstaben und zu Sprache macht. Selbst wenn durch Zufallsprozesse Eiweiße und Nukleinsäuren entstehen könnten, die für die lebende Zelle geeignet wären (was, wie gesagt, äußerst unwahrscheinlich ist), dann könnten sie nur die erstgenannte Struktur besitzen. Es ist nichts in ihnen, das die Struktur der zweiten Ordnung produzieren könnte.

Tatsächlich ist sowohl für die erstgenannte als auch für die zweite Struktur Information nötig, die dem System von außen her zugefügt wird. Das ist genau das, was Evolutionisten nota belle selbst praktizieren: Sie produzieren im Laboratorium Lebens-Ei-weiße und -Nukleinsäuren aus Materie und Energie - aber bestimmt nicht über Zufallsprozesse! Sie tun das durch präzise gelenkte biochemische Reaktionen, d. h. mittels sorgfältig angewandter Information, die sie (besonders gescheit) der lebenden Zelle »abgeschaut« haben. Damit arbeiten sie den Kreationisten in die Hände, indem sie fortwährend durch reproduzierbare Experimente beweisen, wie die Abiogenese dem besten naturwissenschaftlichen Material zufolge stattgefunden haben muß:

Das Leben ist entstanden aus Materie und Energie plus dem Input exogener (= anders woher stammender) Information, abstammend von übermäßig hoher Intelligenz. Was ein Theist unter solcher Intelligenz versteht, ist evident, doch das tut naturwissenschaftlich gesehen weiter nichts zur Sache.

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2 Re: Argumente gegen die Evolutionstheorie on Mon Sep 28, 2009 4:21 pm

Die Unmöglichkeit der Evolution

http://www.aus-biblischer-sicht.de/anfang/evolution.html

Um die Evolutionstheorie zu widerlegen, lohnt es sich nicht Argumente gegen verschiedene Ungereimtheiten vorzulegen. Anhänger der Evolutionslehre sind sehr erfinderisch. Sobald Fakten auftauchen, die gegen die Evolution sprechen, werden neue unbewiesene Annahmen aufgestellt, um andere Theorien zu halten. Letztlich verharren Evolutionsanhänger und -kritiker bei dieser Art der Auseinandersetzung in einer Patt-Situation. Dem Gedankensystem "Evolution" ist hingegen dann ein sehr schnelles wissenschaftliches AUS gesetzt, wenn wir Gesetzmäßigkeiten gegen sie vorbringen, die jeder Wissenschaftler anerkennen muss. Wenn also etwas die Theorie "Evolution" von vornherein ausschließt, erübrigen sich auch alle weiterführenden pro/contra-Diskussionen.

Um diesen Beweis durchzuführen bedienen wir uns der Naturgesetze. Naturgesetze (z.B. das Gravitationsgesetz) haben in den Naturwissenschaften den höchsten Stellenwert, denn sie gelten immer, an jedem Ort, zu jeder Zeit, im ganzen Universum und kennen keine Ausnahme. Echte Naturgesetze sind daher auch niemals widerlegbar.

Früher wurde eifrig versucht eine Maschine zu erfinden, die ohne Energiezufuhr ständig läuft - das Perpetuum mobile. Seitdem aber der Energiesatz bekannt ist, arbeitet niemand mehr an solch einer Maschine, weil alle wissen, dass ein Perpetuum mobile eine unmögliche Maschine ist. Sie kann nie gebaut werden, weil ein Naturgesetz so etwas verbietet.

Genauso ein Naturgesetz ist es, das den Evolutionsgedanken grundlegend ausschließt:

Es gibt keinen Prozess, bei dem selbstständig Information entsteht.

Information ist eine geistige Größe,
daher stammt sie immer von einem geistigen Urheber.

In allen Lebewesen finden wir aber eine unvorstellbare Menge an Information, in der DNA finden wir die höchste Informationsdichte überhaupt. In dem Volumen eines Stecknadelkopfes, der nur aus DNA-Material besteht, könnte man einen Stapel Taschenbüchern speichern, der noch 500-mal höher wäre als die Entfernung von der Erde bis zum Mond. Eine unvorstellbare Informationsdichte, nach einem äußerst genialen Prinzip. Sämtliche Computerspeicher sind davon dieser Informationsdichte um Zehnerpotenzen entfernt.

Das Gedankensystem Evolution könnte überhaupt nur dann funktionieren, wenn es in der Materie eine Möglichkeit gäbe, dass durch Zufallsprozesse Information entstehen kann. Das ist unbedingt erforderlich, weil alle Baupläne der Individuen und alle komplexen Vorgänge (z.B. Proteinsynthese) informationsgesteuert ablaufen. Information ist aber eine geistige Größe, also eine nicht-materielle. Materie kann aber niemals eine nicht-materielle Größe erzeugen, denn:

Es gibt keine Information ohne Sender.
Am Anfang jeder Information steht immer ein geistiger Urheber.
Es gibt keine Information ohne Code.
Von einem vorher festgelegten Zeichenvorrat, werden gewisse Zeichen heraus genommen und damit Informationen konstruiert.
Es gibt keine Information ohne Willen.
Das fängt schon bei der Postkarte aus dem Urlaub an, der Empfänger wird sie nur erhalten, wenn ich dort am Urlaubsort den Willen hatte, etwas zu schreiben. Wie groß das Kotelett ist oder ob die Sonne scheint, wie kalt oder warm das Wasser ist. Dazu muss ich den Willen einsetzen. Das gilt für jede beliebige Information.

Somit wird eines ganz deutlich:
Der genetische Code repräsentiert eine geistige Idee.

Es kann also nur eine folgerichtige Schlussfolgerung aus diesen Sätze geben: Alle Informationen, auch die Information in den lebenden Systemen, benötigen einen mit Intelligenz und Willen ausgestatteten Urheber. Das ist eine ganz wichtige Erkenntnis. Denn damit ist klar: Wer Evolution für denkmöglich hält, glaubt an ein "Perpetuum mobile der Information".

Wenn Evolutionsanhänger sich dennoch nicht überzeugen lassen, dann zeigt dass einmal mehr, wie sehr mit diesem Denksystem ein tief verwurzeltes Glaubensbekenntnis zum Atheismus einhergeht. Man gewinnt den Eindruck, dass alle diese Bemühungen dem verzweifelten Versuch entstammen, den Kosmos ohne das Konzept eines Plans zu verstehen. Warum hat man sich nur so einseitig auf diese Evolutionstheorie versteift? Die Antwort kann leicht gegeben werden: Gottlose Wissenschaftler akzeptieren kein Modell, das einen Schöpfer benötigt. Man hat sich dem Atheismus regelrecht verschrieben.

Die Naturwissenschaften sind aber aufgrund ihrer begrenzten Mittel nicht in der Lage, Ursprungsfragen zu beantworten. Man kann nur messen, wägen und beobachten, Daten und Fakten sammeln und auswerten. Niemand ist jedoch in der Lage, zu erklären, wie eine Zelle, ein Gehirn oder ein Universum entsteht. Die Evolution ist, wie gezeigt, keine brauchbare Antwort, weil sie Grundprinzipien unserer täglichen Erfahrung verletzt. Weder eine Stecknadel, eine Schere noch eine Uhr, ein Auto oder gar der Kölner Dom sind von alleine entstanden. Alles braucht einen Ideengeber und einen Hersteller. So sind auch alle zukünftigen Ideen über Herkunftsfragen gedankliche Sackgassen, wenn sie ohne einen Schöpfer auskommen wollen. Nur derjenige der das Universum, die Erde und das Leben gemacht hat, kann uns die verbindliche Antwort geben. Es ist der Schöpfer, von dem die Bibel spricht. Siehe dazu die Rubrik Wieso die Bibel?

Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch,
aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.
Werner Heisenberg, Physiker (1901-1976)

Woher hat Gott die Information?

Die Antwort auf diese Frage bekommt man, wenn wir uns die Situation gedanklich durchspielen. Wenn Gott der Sender der DNA-Informationen ist, wer hat dann Gott informiert? Natürlich ein Über-Gott, der über ihm ist. Und jetzt kommt die nächste Frage auf, wer hat dann den Über-Gott informiert? Natürlich ein Über-über-Gott. Und wer hat den informiert? Ein Über-über-über-Gott, usw. Wie viele Götter brauchen wir? Unendlich viele Götter.

Aber jetzt kommt die Bibel und die Bibel sagt: "Da ist nur ein Gott." Was ergibt sich daraus jetzt als Denkkonsequenz? Dieser eine Gott ist selbst unendlich intelligent. Das ist die Konsequenz, die Denkkonsequenz - er ist unendlich intelligent. Daher muss ihn niemand informieren. Das ist eigentlich auch viel schöner formuliert, als wenn gesagt wird: allwissend. Das sagt man so locker dahin: "Gott ist allwissend" und bedenkt überhaupt nicht, was damit gemeint ist. Unendlich intelligent heißt, er weiß ausnahmslos alles. Da ist nicht die kleinste Kleinigkeit, die er nicht weiß. Er weiß von jedem einzelnen Molekül unseres Körpers, er weiß von jedem Molekül der Sonne, ja sogar im Andromeda-Nebel, im ganzen Universum, von jedem Molekül kennt er den genauen und präzisen Zustand. Mit einem solchen Gott haben wir es zu tun. Ganz einfach hergeleitet, für jeden verständlich. Es ist wichtig, dass wir uns das auch einmal vor Augen führen.

An dieser Stelle sei nochmals auf die Rubrik Wieso die Bibel? verwiesen. Denn nur die Bibel liefert uns alle wichtigen Informationen über Herkunft und Ewigkeit.

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3 Re: Argumente gegen die Evolutionstheorie on Sun Mar 04, 2018 2:48 pm

Das größte Problem für die Evolution ist Epistase. Und die Verbindung entscheidet über die balance. Gene, die nahe beieinander sind, werden zusammengeknuepft, wenn eine nützliche Mutation neben einer schädlichen Mutation ist, werden sie selten durch Rekombination getrennt und neigen dazu, zusammen vererbt zu werden. Dies bedeutet, dass der Phänotyp nicht durch die vorteilhafte Mutation, sondern durch die Kombination der beiden ausgewählt wird. Wenn einer von ihnen einen Krankheitszustand verursacht, dann kann es eine Verbindung zwischen dem geben, was auch immer das nützliche Merkmal im Krankheitszustand ist. Dies wird manchmal in der Humangenetik beobachtet. Mutationen können durch epistase miteinander wechselwirken, dass sie sich gegenseitig auslöschen oder zusammen additiv wirken. Dies trägt zur Zufälligkeit des Mutationsprozesses bei. Wenn Sie die Komplexität der Umgebung hinzufügen, wird es sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich vorherzusagen, wie die ganze Menge interagiert.

Und weiter: Ein wesentlicher Bestandteil von Darwins Theorie ist, dass "Individuen, die Eigenschaften besitzen, die gut für den Kampf um lokale Ressourcen geeignet sind, mehr Nachkommen für die nächste Generation beitragen werden". Dies bedeutet, dass Individuen mit einem bestimmten Genotyp für einen gegebenen Locus oder Gen einen höheren reproduktiven Erfolg haben als Individuen innerhalb der gleichen Population, die andere Genotypen für das gleiche Gen haben. Ob eine Genvariante sich ausbreitet oder nicht, hängt von einem unglaublich komplexen Geflecht von Faktoren ab - von der Ökologie der Spezies, ihrer physischen und sozialen Umwelt und ihrem sexuellen Verhalten. Ein weiterer Faktor, der die Komplexität erhöht, ist die Tatsache, dass ein hoher sozialer Rang mit einem hohen Niveau sowohl des Kopulationsverhaltens als auch der Erzeugung von Nachkommen verbunden ist, was beim sozialen Verhalten von Tieren weit verbreitet ist.

 Da Alpha-Männchen im Durchschnitt einen höheren Fortpflanzungserfolg haben als andere Männchen, da sie schwächere Individuen verdrängen und bevorzugt kopulieren, wenn andere (schwächere) Männchen vorteilhafte Mutationen (oder die Alpha-negativen Mutationen) erhalten, können die Alphas sich auszeichnen und den Kampf gewinnen Für die Reproduktion hat die Selektion eine zusätzliche Hürde, um die neue Variante in der Population zu überwinden und zu verbreiten. Dies sagt nichts über die Tatsache aus, dass bestimmt werden müsste, welche Genorte für sexuelle Selektion und Verhalten verantwortlich sind, und nur Mutationen, die das Sexualverhalten beeinflussen, hätten Einfluss auf die Fitness und den Kampf um mehr Nachwuchs für die nächste Generation.

Die Wissenschaft müsste darüber hinaus wissen, welche Merkmale in welcher Umgebung bevorzugt werden. Adaptationsraten und Mutationsdiversität und andere raumzeitliche Parameter, einschließlich Populationsdichte, Mutationsrate und der relativen Expansionsgeschwindigkeit und räumlichen Dimensionen. Es ist in der Praxis unmöglich, diese Faktoren zu isolieren und zu sehen, welche von selektiver Bedeutung sind, sie zu quantifizieren, sie in einem gemischten multivariablen Modell zu verbinden und zu sehen, was statistisch signifikant ist, und aussagekräftige, reale Ergebnisse zu erhalten. Die verschiedenen Faktoren sind zu viele und nicht vorhersagend.

Unter kontrollierten Bedingungen und theoretischen mathematischen Modellen kann die Evolution gemessen und berechnet werden, aber nicht im wilden Leben, wo sich die Umstände und Umweltbedingungen ständig ändern. Komplexe Umgebungen sind unvorhersehbar, daher könnte ein Selektionsprozess hin zu einem komplexeren Leben, selbst wenn es angeblich existieren würde, nicht gemessen werden.

Man kann hoechstens sagen, dass theoretische, biologisch realistische numerische Simulationen gezeigt haben, dass Populationen übermäßig lange Wartezeiten benötigen, um selbst die kürzesten Nukleotidketten herzustellen. Um eine Kette von zwei Nukleotiden zu etablieren benötigt es im Durchschnitt 84 Millionen Jahre. Um eine Kette von fünf Nukleotiden herzustellen, sind im Durchschnitt 2 Milliarden Jahre benötigt. Wir stellten fest, dass die Wartezeiten durch höhere Mutationsraten, stärkere Fitnessvorteile und größere Populationsgrößen reduziert wurden. Jedoch war selbst bei Verwendung der großzügigsten möglichen Parametereinstellungen die Wartezeit, die erforderlich war, um irgendeine spezifische Nukleotidkette innerhalb dieser Art von Population zu etablieren, durchweg prohibitiv.

M. Behe:
Irgendein bestimmtes adaptives biochemisches Merkmal, das die gleiche Mutationskomplexität erfordert, wie sie für die Chloroquinresistenz bei Malaria erforderlich ist, ist wegen der darwinistischen Verfahren und der Population einer beliebigen Klasse von Großtieren (wie etwa Säugetieren) wegen der viel geringere Populationsgrößen und längere Generationszeiten im Vergleich zu Malaria. (Mit "derselben Mutationskomplexität" meine ich, dass 2-3 Punktmutationen erforderlich sind, wobei mindestens ein Schritt aus Zwischenstufen besteht, die schädlich sind, plus einem bescheidenen Auswahlkoeffizienten von beispielsweise 1 zu 10 ^ 3 bis 1 zu 10 ^ 4. Diese Faktoren wird Sie in der Nähe von 1 in 10 ^ 20 bekommen.)


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